06.02.2017

von B° RB

Sie setzen Maßstäbe im Bergtourismus

Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner weiht auf dem Nebelhorn in Oberstdorf das neue Gipfelrestaurant und den spektakulären Nordwandsteig ein

Gipfeltreffen der besonderen Art: Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner weihte am Freitag hoch über Oberstdorf das neue Gipfelrestaurant und den spektakulären Nordwandsteig ein. Unser Bild zeigt sie mit Landrat Anton Klotz, Oberstdorfs Bürgermeister Laurent O. Mies, Bergbahn-Vorstand Peter Schöttl, Aufsichtsrats-Vorsitzenden Augustin Kröll, den Aufsichtsräten Michael Lucke und Norbert Schürmann, Pfarrerin Daniela Ditz-Sievers und Maurus Mayer

 Das Lob kam aus ministeriellem Munde: „Sie setzen Maßstäbe im Bergtourismus“, erklärte Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner als Ehrengast bei der Einweihung des neuen Restaurants auf dem Nebelhorn-Gipfel hoch über Oberstdorf und des neuen, spektakulären Nordwandsteigs, der den Gipfel umrundet. „Das Nebelhorn ist mit der heutigen Einweihung als Tourismusmagnet attraktiver denn je“, erklärte die Ministerin, die auf 2.224 Meter eines der höchsten Gipfeltreffen ihrer Karriere absolvierte. Den Verantwortlichen der Nebelhornbahn-AG zollte sie großes Lob. 

„Solche Attraktionen wünsche ich mir für den Bayerntourismus“, erklärte sie. Denn die Strahlkraft dieserart Projekte werte eine ganze Region auf. Zudem ermöglichten sie Tourismus und Bergerlebnis für jedermann. Es seien meist die Bergbahnen, die eine Region beflügeln. Peter Schöttl, Vorstand der Nebelhornbahn-AG betonte, mit dem neuen Restaurant habe man den Blick auf den Gipfel wieder frei gemacht und mit einer souveränen Architektur und einem neuen gastronomischen Konzept für mehr Anziehungskraft gesorgt. Die Gipfelstation sei das Vorzeigeprodukt der Nebelhornbahn. Schöttl: „Hier hat ein ansprechendes Ambiente nicht nur Auswirkungen auf die Gastronomie, sondern ist mitentscheidend für das Gesamterlebnis Gipfel.“ Der neue Nordwandsteig sei als attraktive Alternative zu einer Gipfelplattform konzipiert und werde den Andrang am eigentlichen Gipfelkreuz reduzieren. Der Steig sei auch für Gäste mit körperlichen Einschränkungen, für Rollstuhl-Fahrer und für Familien mit Kinderwagen gut begehbar.

Als „kleine Elfe in den Allgäuer Bergen“ würdigte Augustin Kröll, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Bahn, in Anspielung auf die Hamburger Elbphilharmonie das neue Bauwerk. Er dankte dem Team der Bergbahn und den zahlreichen Firmen für ihren Einsatz und die Leistung, trotz mitunter widriger Wetterumstände in acht Monaten das Projekt realisiert zu haben. Nach Plänen des Vorarlberger Architekten Hermann Kaufmann entstand ein Bauwerk, das sich harmonisch an den Berg schmiegt. Für den Innenausbau wurde maßgeblich Esche verwendet. Insgesamt investierte das Unternehmen in das neue Restaurant 5,5 Mio. Euro. 

Das Gipfelrestaurant verfügt innen über 82 Sitzplätze. Auf den beiden Terrassen kommen weitere 296 hinzu. Parallel zum neuen Restaurant wurde der Nordwandsteig realisiert, der eine gefahrlose und einfache Umrundung des Gipfels erlaubt und spektakuläre Aus- und Tiefblicke ermöglicht.

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