Winterrodelbahnen in Oberstaufen im Allgäu

Rodeln bei Tag und Nacht
Mit oder ohne Jägertee – beim Rodeln am Imberg und Hochgrat geht’s zur Sache! Knirschender Schnee in abenteuerlichen Kurven, steile Abfahrten und ein atemberaubendes Tempo sind ein Riesenspaß für alle, die im Schnee mal so richtig in Fahrt kommen wollen.
Eine Rodelrennen im Schnee weckt bei Erwachsenen Kindheitserinnerungen.

Rodeln mit der Familie am Imberg
Rodelspaß für die ganze Familie verspricht die Rodelbahn am Imberg. Mit der Imbergbahn geht es auf 1225 Meter Höhe. Die Fahrt ist mit Oberstaufen PLUS kostenlos. Bei Sport Hauber kann man sich an der Talstation einen passenden Schlitten zum Rodeln ausleihen.

Nächtlicher Rodelspaß
Ein besonderer Nervenkitzel erwartet Euch beim nächtlichen Rodeln mit Abendbeleuchtung am Imberg. Dafür hat die Rodelbahn dort am Samstagabend besonders lange geöffnet. Wem das Rodeln Appetit gemacht hat, sollte sich die zünftigen Allgäuer Kässpatzen im Imberghaus nicht entgehen lassen. Der Gasthof liegt direkt an der Rodelstrecke.
Eine Hütteneinkehr ist eine kulinarische Gaudi: Auf den Tisch kommen deftige regionale Spezialitäten.

Wildes Vergnügen am Hochgrat
Wer meint, Schlittenfahren sei nur etwas für Kinder, wird beim nächtlichen Rodeln in Oberstaufen eines Besseren belehrt. Denn die Schlittenabfahrt am Hochgrat hat es in sich: Die Unterlauchabfahrt garantiert sechs Kilometer rasantes Vergnügen. Von der Bergstation mit Gasthof in 1708 Metern Höhe aus führt die Abenteuerfahrt in einem weiten Bogen zur Talstation auf 826 Meter – vorbei am Staufner Haus, der Oberen und der Unteren Lauchalpe. Alle vier Häuser sind bewirtschaftet - die sechs Kilometer Abfahrt lassen sich also an einer Schneebar noch etwas verlängern. Immer freitags und bei Vollmond geht es beim Rodeln mit Vollgas ins Tal. Einen Rodelverleih gibt es an der Talstation der Hochgratbahn.

Mit Freunden und anderen Nachtrodlern die Schlittenfahrt am Hochgrat in einer mondhellen Nacht ausprobieren.
Danach werden Sie traurig sein, dass der Vollmond nicht öfter scheint.
In sternklarer Nacht wirft er auf dem weißen Schnee Schatten, als wäre man am Strand.

Hüttengaudi und Winterfreuden
Für das Wandern im Schnee mit der Pause auf einer Sonnenterrasse fahren wir mit der Gondelbahn auf den Imberg oberhalb von Steibis. Von der Bergstation kommt man in etwa einer halben Stunde zum ersten Alpengasthof. Dann beginnt schon die Qual der Wahl: Pause? Oder erst noch weiter gehen? Über die nächste Alpe führt der gewalzte Winterwanderweg in mehreren Varianten durch das Hochtal zwischen Imberg und Nagelfluhkette - fünf bewirtschaftete Alphütten liegen an einer Rundstrecke von knapp acht Kilometern!

Zur großen Winterwandertour am Imberg sollte man also eher früh starten, zu groß sind die Verlockungen zu alpenidyllischer Wintereinkehr.
Beim Imberghaus genießt man den Blick auf die Allgäuer Alpen bis hin zum Bodensee. Die Skihütten-Atmosphäre ist verlockend gesellig. Man hört dem Lachen zu, beobachtet die Kleinen im angrenzenden Ski-Kindergarten, schaut den Skiläufern nach, wie sie sich elegant in Tal schwingen und Winterwanderer entgegen, die sich mit geröteten Wangen von Steibis heraufgearbeitet haben.
Vom Imberghaus führen gleich zwei Rodelbahnen wieder hinab zu Talstation der Imbergbahn. Eine ist nachts beleuchtet, man kann also auch nach der Hüttengaudi noch fröhlich ins Tal rodeln.

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